Neues Jahr – neues Tuch

Ja, hier war es jetzt zwei Monate still, aber im Hintergrund wurde gewerkelt.

Alle Jahre wieder nehme ich mir um die Weihnachtszeit rum vor, meinen Webstuhl rauszuholen und ein Tuch zu weben. Das klappt mal mehr, mal weniger gut. Dieses Mal wurden es rund 4 Meter – gewebt aus einer Kone Wolle, die ich schon seit Jahren verarbeiten wollte. Allerdings dauerte das Projekt eine Weile, weil ich praktisch nur an den Wochenenden an den Webstuhl konnte.

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Wieder da!

Der Umzug ist vorbei, der Sommer auch und wenn ich so nach draußen schaue, hat auch schon der Herbst bald Halbzeit.

Es geht also praktisch stramm auf Weihnachten zu. Der letzte Termin für dieses Jahr steht praktisch vor der Tür: Am kommenden Samstag, 12. November sind wir bei der Museumsnacht in Nastätten zu Gast: http://www.museum-leben-und-arbeiten.de/seite/156549/museumsnacht.html

Nun aber zurück zum Umzug: Optisch hat sich nichts geändert (es sei denn, ich wollte es so) – nur der Anbieter ist ein anderer. Aber der aufmerksame Archivbeobachter wird bemerken, dass der „neue“ Blog älter geworden ist. Uns ist es nämlich endlich gelungen, die Datenbank des abgeschossenen alten Blogs hier hinein zu integrieren. Eine Fleißarbeit, die hauptsächlich mein Mann übernommen hat. Danke hierfür. Einige Bilder müssen noch nachträglich eingefügt werden. Die wollten nicht so problemfrei mit.

Also freut euch auf ein paar alte (noch bildfreie) Einträge.

Bald ist Umzug

Und schwups ist wieder ein Monat vorbei. Und trotz einer Woche Urlaub habe ich hier nichts geschrieben. Obwohl ich so einiges noch zu zeigen hätte. Grund dafür ist, dass der Blog bereits gesichert und gepackt ist für einen baldigen Umzug. Neiiiin! Nicht an eine neue Adresse, sondern wir wechseln lediglich den Anbieter. Und da ich mit diesem Anbieter – zumindest was meine Mobiltelefonie betrifft – schon einige technische Schwierigkeiten und dabei nicht viel Entgegenkommen erfahren hatte, bin ich auf Nummer sicher gegangen und hab mal ein Backup von allem hier gemacht (so viel ists ja nicht…).

Nur mal so in Kurzfassung, was ich eigentlich jetzt schon gerne detaillierter schreiben wöllte:

Im Urlaub habe ich endlich endlich mal die Rheinüberquerung geschafft – und bin ins Blüchermuseum in Kaub gegangen. Dabei konnte ich endlich auch die in Netztechnik gefertigte Offiziersschärpe ansehen. Eine solche habe ich bereits vor etlichen Jahren gesprangt und kann nun endlich mal einen Vergleich nach eigenen Fotos anstreben und nicht nur einer verschwommenen Aufnahme nach. Mein erstes Fazit: noch mehr Silber, noch feineres Silber. Aber handelt es sich auch um Sprang? Wie bei so vielen Textilien war das Teil schön drapiert, aber nicht schön zu fotografieren.

Schon Anfang September habe ich mich im Kurs von Marled an den Gewichtwebstuhl gewagt. Und einen kleinen aber feinen Lappen gefertigt. Kurz: Es war klasse! Und es wird noch das ein oder andere Bild geben.

Und als Ausblick: Am 8. Oktober wird wieder hier gewebt im Anfängerkurs – dieser ist aber bereits ausgebucht, weswegen ich auch nicht dafür werbe hier.

Auf nach Kärnten

Das Keltentreffen in Frög – bisher immer zu weit weg und zeitlich für mich ungünstig gelegen. Aber in diesem Jahr sollte es endlich so weit sein. Zum 10. Keltentreffen im Juli wollten wir endlich auch mal dort dabei sein. Lange stand es auf der Kippe, ob es wirklich klappt. Statt eines gemütlichen Österreich-Urlaubs, den wir eigentlich mit dem Treffen verbinden wollten, hatte ich nur einige freie Tage für die Hin- und Rückreise ergattern können.

Aber es hat geklappt und trotz der langen Reise hat es sich vollends gelohnt. Wir hatten eine Fahrt durch eine beeindruckende Landschaft quer durch Österreich und ein wunderbares Treffen mit toller Orga und fantastischen Gästen. Wir haben sehr viele neue Leute kennengelernt und viele Leute endlich live getroffen. Allen voran die liebe Magali, mit der uns sonst nur enger Mail- und Facebook-Kontakt verbanden. Kurzum: ES WAR SUPER!

Keltentreffen Frög 2016
Mäuschen-Perspektive auf die Arena, neben der wir aufgebaut hatten

Wie schon in Rheinbrohl hatte ich mich entschieden, mich in Frög eher dem Sprang als dem Brettchenweben zu widmen. Dazu habe ich noch einige weitere Probestücke im Vorfeld angefertigt, um mehr präsentieren zu können. Überraschenderweise waren dann gar nicht so viele Brettchenweberinnen da (aber Brigitte war so fabelhaft, dass dies auch nicht notwendig war), dafür aber einige Italienerinnen, die sich ebenfalls mit Sprang beschäftigten. Leider kann ich kein Italienisch und so kamen Gespräche mit Händen, Füßen, Garn und Englischbrocken zustande.

Unser Stand
An unserem Stand – leider hielt hier kein Hering, weswegen wir auf einen Pavillon des Museums zurückgriffen

 

Modenschau
Die Modenschau in der Arena

Fazit: Nächstes Jahr gerne wieder mit mehr Urlaub drumrum und bis dahin werden hoffentlich ein paar Sätze Italienisch in meinem Hirn sein.
Und auch der Sprang bekommt hier mal mehr Raum. Schließlich sollen noch ein paar Haarnetze her.

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